Der Generalsekretär der CDU, Mario Czaja, besucht die Evangelische Grundschule in Ilsenburg

08.05.2023

Der Generalsekretär der CDU, Mario Czaja, besucht die Evangelische Grundschule in Ilsenburg

Bei seinem Besuch in Ilsenburg am Donnerstag, dem 5.Mai 2023 war Mario Czaja auch Gast in der Evangelischen Grundschule. Vor Ort informierten sich die Gäste über die aktuelle Situation der Schule und stellten sich den Fragen der Anwesenden.

Begleitet wurde der Generalsekretär von Ilsenburgs Bürgermeister Denis Loeffke und weiteren Vertreterinnen und Vertretern der CDU aus Sachsen-Anhalt.

Begrüßt wurden die Gäste von der Direktorin der Schule, Undine Burkhardt, dem Pädagogisch-Diakonischen Vorstand der Evangelischen Stiftung Neinstedt, Hans Jaekel und Vertreterinnen des Lehrerkollegiums.
Im Gespräch gab Hans Jaekel den Anwesenden einen kurzen Einblick in die Arbeit der Stiftung und hob auch noch einmal das Subsidiaritätsprinzip hervor. Er zielte damit auf die Eigenverantwortung von freien Trägern in der Soziallandschaft und natürlich auch für Schulen in freier Trägerschaft. Dieses Prinzip solle vom Staat gefördert werden, was sich in einer fairen Unterstützung für die freien Träger widerspiegelt. Im Augenblick sei zumindest im Bereich der Schulen eher ein umgekehrter Trend erkennbar.

Undine Burkhardt wünschte sich ebenfalls eine gerechtere Behandlung von Schulen in freier Trägerschaft und hob hervor, dass es zum Beispiel bei der Vergütung der Lehrerinnen und Lehrer zum Teil erheblich Unterschiede gebe. Die Verbeamtung an staatlichen Schulen stelle ebenfalls für das Gewinnen von Lehrkräften in Schulen freier Trägerschaft eine große Hürde dar und macht es schwer, engagierte Kolleginnen und Kollegen zu finden. Zudem gebe es große Probleme, was die Anerkennung von Berufsabschlüssen betreffe. Diese Hürden bestehen leider nicht nur bei Pädagoginnen und Pädagogen aus dem Ausland, selbst innerdeutsch stelle ein Wechsel von einem anderen Bundesland nach Sachsen-Anhalt hohe bürokratische Hürden in den Weg. Hierfür bat Undine Burkhardt die Anwesenden um schnelle Besserung.

Die Gäste um Mario Czaja betonten die gute Arbeit der Schule vor Ort und auch die konstruktive Zusammenarbeit mit der Evangelischen Stiftung Neinstedt als Träger der Schule. Für die angesprochenen Probleme gab es das Versprechen, die Themen in den entsprechen Gremien zu diskutieren und lösungsorientier zu behandeln.
Hintergrund:

Die Evangelische Grundschule kam vor gut 10 Jahren aus Wernigerode nach Ilsenburg, da sich seinerzeit die alte leerstehende Grundschule als „Übergangsquartier“ anbot. Inzwischen ist die Schule fest etabliert und hier glücklich.
Die evangelische Grundschule Ilsenburg ist eine seit 2013 staatlich anerkannte, einzügige Grundschule und seit 2013 in Trägerschaft der Evangelischen Stiftung Neinstedt. Die derzeitige Kapazität beträgt 85 Plätze. Dabei liegt die Klassenfrequenz bei 22 Schülerinnen und Schülern in den Jahrgängen 1 bis 4. Die Schule sieht sich als Lernbegleiter für die Kinder und legt Wert auf individuelle Zuwendung, Verlässlichkeit und klare Regeln, welche den Kindern Sicherheit vermitteln und helfen, das Selbstvertrauen zu stärken. Jedes Kind wird in seiner Einzigartigkeit angenommen. Während der Gestaltung des Schulalltages legt die Schule Wert auf christliche Werte und Normen, die im menschlichen Umgang miteinander vermittelt werden.