16. Dezember

Geschichte vom Advents·kranz

Adventskranz

Aus dem Büro für Leichte Sprache der Evangelischen Stiftung Neinstedt

Kennen Sie schon die Geschichte,
vom Advents·kranz?
Die Idee hatte Johann Hinrich Wichern.
Er war evangelischer Pfarrer.
Und lebte vor langer Zeit.

Das Rettungs·haus
Es gab damals viele Kinder ohne ein Zuhause.
Sie lebten auf der Straße und
hatten keine Eltern.
Den Kindern war kalt und
sie hatten Hunger.

Johann Hinrich Wichern baute ein Haus für die Kinder.
Er gab den Kindern ein Zuhause.
Das Haus hatte den Namen:
das Rauhe Haus.
Die Kinder konnten in dem Haus essen und schlafen.
Sie lebten zusammen
wie eine kleine Familie.

Am Abend erzählte Johann Hinrich Wichern
den Kindern Geschichten.
Er betete und erzählte
von Gott und Jesus,
von Maria und Weihnachten.

Die Kinder zählten die Tage
bis Weihnachten.
Sie konnten es kaum erwarten.
Sie fragten:
Wie oft müssen wir noch schlafen?

Der Advents·kranz
Der Pfarrer hatte eine Idee.
Er bastelte einen großen Kranz.
Aus einem Wagenrad.
Mit:
19 roten Kerzen und
4 weißen Kerzen.
Das waren 23 Kerzen.

Jeden Tag im Advent wurde eine rote Kerze angezündet.
An den Sonntagen zündete er die weißen Kerzen an.
Jeden Tag wurde der Raum heller.
Und die Kinder freuten sich.
Die Kinder konnten jetzt sehen,
in wie viel Tagen Weihnachten ist.

Das helle Leuchten der Kerzen erinnert
die Kinder an die Geburt Jesu.
Dem Licht der Welt.

Für den Heiligen Geburtstag von Jesu
kam noch 1 Kerze dazu.
Nun waren es 24 Kerzen.
Der Kranz wurde mit Tannen·grün geschmückt.

Grün die Farbe der Hoffnung.
Warum ist das so?
Der Advents·kranz soll ein Zeichen der Hoffnung sein.
Der Kranz schmückt im Advent
jedes Haus.

Tannen haben auch im Winter grüne Nadeln.
Die Tanne wächst
nach dem kalten Winter weiter.
Das ist Hoffnung!
Das ist Lebens·mut!

Das Licht für Menschen
Die Kerzen auf dem Advents·kranz
bringen uns Licht und Wärme.
Das Licht hilft beim Warten.
Leuchtende Kerzen bedeuten Licht.
Und die Hoffnung scheint größer.

Wir wünschen Ihnen
eine gesegnete Adventszeit
und ein friedvolles Weihnachts·fest.

Wir hoffen, mit dem Licht der Kerzen
den kalten Winter zu überstehen.

Voller Hoffnung freuen wir uns auf das neue Jahr.