Spendenprojekt Therapiebad Lukashaus

Steffi Rohden wohnt auf dem Osterberg in Neinstedt. Aufgrund eines frühkindlichen Hirnschadens und der dadurch entstandene Tetraplegie kann sie nicht sprechen, auch sind viele ihrer Muskeln gelähmt.
„Aber Lachen kann sie, und auch mal richtig laut Juchzen“, erzählt Madeleine Krutenat, die als Heilerziehungspflegerin in der Stiftung arbeitet. „Sie hat viele Talente und lässt uns durch ihre Gestik daran teilhaben“, so Madeleine Krutenat weiter. Durch ihre Skoliose ist die Wirbelsäule verdreht. Dadurch ist die Hüfte verformt und der Hüftkopf, der nicht mehr in der Pfanne war, musste entfernt werden. Laufen wird Steffi wohl nie können, aber das Fortschreiten der Fehlstellungen soll verhindert werden. Aus diesem Grund besucht Steffi täglich die Physiotherapie der Evangelischen Stiftung. Hier wird auf neurophysiologischer Grundlage die verkürzte Muskulatur gelockert und gedehnt. »Ohne diese Behandlung, würden sich die Kontrakturen verschlechtern und der Körper sich weiter verdrehen. Die inneren Organe würden sich deformieren und eine Versorgung des Körpers wäre nicht mehr gewährleistet«, betont der behandelnde Physiotherapeut Ronald Geringswald die Notwendigkeit der Therapie. Eine wichtige Unterstützung in der Behandlung bildet hierbei das Therapiebad. »Die Wassertemperatur von 32 Grad Celsius führt dazu, dass sich die spastische Muskulatur entspannt, was wiederum die Beweglichkeit der Gelenke fördert«, so Ronald Geringswald weiter.
Steffi wird den medizinischen Hintergrund nicht verstehen, aber ihre Gefühle sprechen für sich. Der Aufenthalt im Therapiebad bildet für sie den Höhepunkt der Behandlung. Hier lernt sie ihren Körper ganz neu kennen. Sie kann die Enge des Rollstuhles verlassen und erlebt das Gefühl von Schwerelosigkeit. Das warme Wasser lockert die Verkrampfungen, lässt Schmerzen lindern.
Wenn Steffi nach der Therapie wieder in ihrem Wohnbereich kommt.

Wassertherapie: Das Therapiebad Lukashaus in Neinstedt

Das Bad ist zum Ende der DDR mit den Materialien dieser Zeit gebaut worden. Nach nun fast 30 Jahren ist das Becken nicht mehr dicht und muss neu ausgebaut werden. Damit das Bad nicht geschlossen werden muss, ist eine Renovierung notwendig, die voraussichtlich ca. 250.000 Euro kosten wird.

Bitte spenden Sie! Für den Erhalt und die Modernisierung des Lukasbades!

 

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06502 Thale, OT Neinstedt

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Stellvertretende Spendenbeauftragte
Birgit Schiefer
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Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising
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