Nadja v. Samson-Himmelstjerna: Max Greiner - Der Künstler und Diakon - Zerstörte Illusionen

Nadja v. Samson-Himmelstjerna: Max Greiner - Der Künstler und Diakon - Zerstörte Illusionen

Blick ins Buch

Nadja v. Samson-Himmelstjerna: Max Greiner - Der Künstler und Diakon - Zerstörte Illusionen
Nadja v. Samson-Himmelstjerna: Max Greiner - Der Künstler und Diakon - Zerstörte Illusionen
Nadja v. Samson-Himmelstjerna: Max Greiner - Der Künstler und Diakon - Zerstörte Illusionen
Nadja v. Samson-Himmelstjerna: Max Greiner - Der Künstler und Diakon - Zerstörte Illusionen
Nadja v. Samson-Himmelstjerna: Max Greiner - Der Künstler und Diakon - Zerstörte Illusionen
Nadja v. Samson-Himmelstjerna: Max Greiner - Der Künstler und Diakon - Zerstörte Illusionen
Nadja v. Samson-Himmelstjerna: Max Greiner - Der Künstler und Diakon - Zerstörte Illusionen
Nadja v. Samson-Himmelstjerna: Max Greiner - Der Künstler und Diakon - Zerstörte Illusionen
Preis16,00 EUR
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Lieferzeit: 2-5 Tage

Bildbeschreibungen: Michael Freitag

105 Seiten
Format: 39,5 x 24,0 cm
ISBN 978-3-00-070991-3

Als sich der gelernte Holzbildhauer Max Greiner im Alter von 20 Jahren von Jesus gerufen fühlte und in Neinstedt eine Ausbildung zum Diakon antrat, konnte er nicht ahnen, wie zerrissen er sich fortan zwischen dem Dienst in der Kirche und der Sehnsucht nach künstlerischer Verwirklichung fühlen würde. Noch weniger konnte er ermessen, wie sehr die Lebensumstände in den christlichen Institutionen der DDR zu seinem inneren Konflikt beitragen würden.

Für seine Arbeit als Künstler standen ihm nur begrenzte Mittel zur Verfügung. Er verwendete Materialreste wie Pappe, Sackleinen, Röntgenpapier oder Trikotstoff und malte mit simplen Wasser- oder Plakatfarben. Aber die zahlreichen Zeichnungen, Gemälde, Skulpturen, Paramente und auch  schriftstellerischen Versuche, die in weniger als zehn Jahren entstanden, zeigen einen beeindruckenden Schaffensdrang, angetrieben von dem brennenden Wunsch nach einem erfüllten Dasein.

Auf seine Fragen nach dem richtigen Lebensweg sollte er keine befreienden Antworten finden. Für seine tiefsten Gedanken und Gefühle gab es nur wenige
Aufgeschlossene. Und am Ende wurde er – noch keine 30 Jahre alt – von einem unheilbaren Tumor restlos eingeschränkt. Sein Leben stieß permanent an Grenzen. Doch gerade die Grenzen machen seine Person und sein Werk bemerkenswert.

Bewertung
6

0Noch keine Kommentare

Ihr Kommentar
Antwort auf:  Direkt auf das Thema antworten