Pressemitteilung der Evangelischen Stiftung Neinstedt
Die Glocke in Neinstedt läutet wieder
05.05.2026
Der pädagogisch-diakonische Vorstand der Stiftung, Ronny Rösler, durfte als Erster per Fernbedienung die Glocke zum Läuten bringen.
Mit dem Einbau einer elektrischen Läuteanlage erklingt die Glocke auf dem Brüderhaus in Neinstedt jetzt wieder regelmäßig.
Das historische Brüderhaus auf dem Lindenhof in Neinstedt wurde in den letzten Jahren grundlegend saniert und steht kurz vor seiner Fertigstellung. Den Baufortschritt kann man nun auch im Dorf akustisch wahrnehmen.
Die Geschichte des heutigen Brüderhauses auf dem Lindenhof beginnt im 18. Jahrhundert mit der Anlage eines Gutshofes. Der Fachwerkbau wurde um 1773/74 errichtet. 1851 wurde ein Betsaal „zu den täglichen Andachten“ eingerichtet. Ein Dachreiter mit Glocke krönte fortan das Gebäude und lud zu Andachten und Gottesdiensten ein.
Bereits im Jahr 2008 erhielt der Dachreiter eine neue Glocke, die in Lauchhammer gegossen und mit Spenden finanziert wurde. Diese Glocke wurde noch mit dem Glockenstrick geläutet. Durch den Umbau und den neuen Zuschnitt der Räume fiel jedoch die Möglichkeit des manuellen Läutens weg.
Die Firma Herforder Elektromotoren-Werke GmbH & Co. KG (HEW) ist auf Turmuhren und Glockentechnik spezialisiert und wurde mit der Montage einer elektrischen Läuteanlage betraut. Ebenfalls durch Spenden finanziert, zum Teil aus dem Kuratorium der Evangelischen Stiftung Neinstedt, konnte der Einbau nun erfolgen und die Glocke wieder zum Läuten gebracht werden.
Der pädagogisch-diakonische Vorstand der Stiftung, Ronny Rösler, durfte als Erster per Fernbedienung die Glocke zum Läuten bringen.