Evangelische Grundschule Ilsenburg zog Bilanz: 51 Kinder und acht Lehrkräfte

v.l.n.r.: Stephan Zwick, kaufmännischer Vorstand der Evangelischen Stiftung Neinstedt, Ilsenburgs Bürgermeister Denis Loeffke und Undine Schaper, Leiterin der Evangelischen Grundschule Ilsenburg, zogen Bilanz. Foto: Stadt Ilsenburg

Die evangelische Grundschule Ilsenburg hat sich gut entwickelt. Besuchten im Jahr 2013 sieben Mädchen und Jungen die Schule, so sind es aktuell 51. Auch die Zahlen für das kommende Schuljahr sind gut: 18 Voranmeldungen liegen laut Schulleiterin Undine Schaper bereits für das Schuljahr 2016/17 vor und zehn schon für das danach folgende Schuljahr, wenngleich es noch freie Kapazitäten in allen Klassenstufen gäbe. Acht Lehrkräfte betreuen den Nachwuchs; in den Nachmittagsstunden gibt es einen Hort. Dank einer Kooperation mit dem Hort der benachbarten Grundschule Ilsenburg ist sogar eine maximale Betreuungszeit von 6 Uhr bis 17 Uhr möglich.  Nicht nur der Ostharz sei Einzugsgebiet für die evangelische Grundschule Ilsenburg. „Jedes fünfte Kind auf unserer Schule kommt aus dem Raum Niedersachsen“, berichtete Schaper. Und die Lehrerin betonte, dass die Schule allen Kindern offen stünde – egal, ob mit oder ohne kirchlichem Hintergrund.

Seit Juni 2013 ist die evangelische Grundschule Ilsenburg, die 2010 in Wernigerode ihre Arbeit aufnahm und 2012 an den Standort Ilsenburg wechselte, in Trägerschaft der Evangelischen Stiftung Neinstedt. „Wir wollten den Gedanken von gemeinschaftlichem Leben im Schulbereich mittragen“, betonte Stiftungs-Vorstand Stephan Zwick. Das Arbeitsgebiet der Stiftung sei breit und erstrecke sich von Quedlinburg bis Ilsenburg, so Zwick weiter. Kontinuität würde an der evangelischen Grundschule Ilsenburg im Mittelpunkt stehen. „Die Schule setzt den Schwerpunkt auf die intensive Betreuung der Kinder.“ Das Schulkonzept sieht eine Klassenstärke von 20 Kindern je Schulklasse vor.

Die evangelische Grundschule sei für die Stadt Ilsenburg laut Bürgermeister Denis Loeffke in zweifacher Hinsicht ein besonderer Glücksfall. „Somit konnte das alte Grundschulgebäude in Ilsenburg weiter als Schule genutzt werden und es kam Vielfalt in die Schullandschaft“, so Loeffke. Eine Auswahl an Schulen habe Vorteile, auch bei der Ansiedlung von Firmen, ergänzte der Bürgermeister weiter. „Allein in den letzten sechs Jahren hat Ilsenburg 700 Arbeitsplätze hinzu gewonnen. Auch Familien, die hier Arbeit finden, ziehen nach Ilsenburg“, sagte Denis Loeffke. Zudem sei die Anzahl der Schüler im Stadtgebiet ausreichend groß, so dass die evangelische Grundschule keine Konkurrenz zu bestehenden Schulen ist. Ein starkes Schulangebot stärke auch den Ort und seine Attraktivität, zieht Ilsenburgs Stadtoberhaupt Fazit.  

Weitere Informationen über die Evangelische Grundschule Ilsenburg erteilt Schulleiterin Undine Schaper, Tel.: 039452/ 499 950, E-Mail: kontakt@evangelische-grundschule-ilsenburg.de.

Text: Stadt Ilsenburg

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